Eidgenössische Medienkommission EMEK

impressum begrüsst die Förderung des Journalismus in allen Medien und ist kritisch gegenüber vorgeschlagener Zusammenarbeit.

EMEK-Diskussionsbeitrag zum Service public:
(direkter Link zum EMEK-Diskussionsbeitrag, klick hier)

impressum begrüsst die Förderung des Journalismus in allen Medien

Der heute veröffentlichte Diskussionsbeitrag der Eidgenössischen Medienkommission EMEK zum medialen Service Public geht für die Journalistinnen und Journalisten ihres grössten Schweizer Berufsverbands impressum in die richtige Richtung. Die sachliche Diskussion muss aber weitergehen. Die Priorität der EMEK ist die Garantie der „Produktion der journalistischen Medienangebote, welche für die Demokratie notwendig sind.“

„Die offene Diskussion über künftige Gestaltungsmöglichkeiten des Service Public ist wichtig, aber ein überstürzter Umbau würde insgesamt die Qualität und die Vielfalt des Journalismus in der Schweiz unnötig gefährden“, kommentiert Christian Campiche, der Präsident von impressum. Weiter begrüsst er, dass im Papier eine „vergleichbare Förderung von journalistischen Print- und Online-Medien“ vorgeschlagen wird. Dementsprechend müsste künftig der Service public – Begriff weiter gefasst werden und die demokratierelevante Funktionen aller Medien berücksichtigen.

Besonders hebt der Vizepräsident von impressum, Vito Robbiani, hervor: „Die journalistische Qualitätskontrolle durch eine unabhängige, externe, journalistische Instanz muss die die redaktionelle Unabhängigkeit stärken und sollte sich darum wie der Schweizer Presserat auf die anerkannte Berufsethik beschränken. Und die suggerierte Zusammenarbeit mit privaten Anbietern könnte das Angebot steigern. Sie darf aber nicht dazu führen, dass beim Journalismus gespart wird.“

Urs Thalmann, Geschäftsführer von impressum *, weist darauf hin, dass in der Kommission Stimmen aus diversen Bereichen der Medien vertreten sind, und dass dem Bericht Anhörungen verschiedenster Interessengruppen vorausgegangen sind: „Der Bericht gibt Hinweise darauf, welche Lösungen in der Schweiz nachhaltig mehrheitsfähig sein könnten. Die Diskussion muss aber weitergehen, und zwar sachlich – auch in der Politik und in den Medien selbst.“

*Urs Thalmann ist auch Mitglied der EMEK, äussert sich hier aber ausschliesslich in seiner Funktion als impressum -Geschäftsführer.

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