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Im Gedenken an die Opfer des Attentats von letzter Woche in Paris 

Dem Aufruf der Journalistenorganisationen und ihrer lokalen Sektionen sind hunderte von Personen gefolgt, um in Bern, Lausanne und Sitten dem Blutbad bei "Charlie Hebdo" sowie den weiteren Opfern zu gedenken.

Von Edgar Bloch. Es ist genau eine Woche seither, dass unsere Kolleginnen und Kollegen mitten in der Redaktionssitzung von islamistischen Terroristen niedergeschossen wurden. Aufgenommen in der Redaktion von "Libération" haben es die Überlebenden geschafft, auf das Unfassbare zu antworten und dank einem unglaublichen Kraftakt exakt eine Woche später eine Ausgabe von "Charlie Hebdo" zu herauszugeben.

Um ihnen und den anderen unschuldigen Opfer – den Polizisten und den Kunden des Kosher-Supermarktes – zu gedenken, sowie um zur Stärkung der Presse- und Meinungsäusserungsfreiheit aufzurufen, haben sich hunderte von Personen, Journalistinnen und Journalisten, Vertreter von Religionsgemeinschaften sowie Politikerinnen und Politiker diesen Mittwoch versammelt. Die Freiheit wird über die Barbarei und das Grauen siegen. Am besten wissen das die Journalistinnen und Journalisten, die dieses Jahr im Kampf für die Freiheit einen besonders hohen Tribut bezahlt haben.

 

An die Redaktion und die Mitarbeitenden von Charlie Hebdo  

Liebe Kolleginnen und Kollegen, impressum – Die Schweizer JournalistInnen, der grösste Verband der JournalistInnen, FotografInnen und KarikaturistInnen der Schweiz, ist bestürzt über das tragische Attentat, das in den Räumen von „Charlie Hebdo“ verübt worden ist.... 

Ganzer Brief HIER.

 

Charles Martins Worte an die Kolleginnen und Kollegen von Charlie Hebdo

Charles Martin ist Autor, Journalist BR und Mitglied von impressum. In einer Antwort an das Zentralsekretariat drückte er aus, was viele empfinden: Kämpfen wir weiter mit den friedlichen Mitteln der Demokratie für und mit der (Presse-)Freiheit für die Werte unserer westlichen Demokratie und für unsere pluralistische Gesellschaft - und schliesslich für den Stand der Journalisten, gerade auch in unserem Land! Wir trauern mit euch, liebe Hedborianer, wir fühlen mit euch, wir fühlen uns mit euren Angehörigen und Freunden und allen Journalisten und freiheitsliebenden Menschen überall aus tiefstem Herzen verbunden. (Den ganzen Text finden Sie mit Klick auf mehr!)

 

Jetzt schlägt's 13 - das Dossier 
Der jüngste Schlag 13! 

Januar 15 - alle angezeigt. Petition: Verhandeln Sie endlich einen GAV!

Jetzt schlägt’s 13! Zum 13. Mal.
Reaktion auf die Verweigerung des Verlegerverbandes, Verhandlungen für einen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) aufzunehmen:

  • syndicom und impressum setzen Arbeitszeiterfassung in Deutschschweizer und Tessiner Medien durch.
  • Petition lanciert: Wir, die Journalistinnen und Journalisten, brauchen Schutz – Journalistinnen und Journalisten brauchen einen Gesamtarbeitsvertrag!

 

Aennaio 15 - Petizione per una nuova CCL

Ora scocca il 13, jetzt schlägt’s 13! Per la 13a volta. Presa di posizione sul rifiuto dell’associazione degli editori di avviare le trattative per un contratto collettivo di lavoro (CCL):

  • syndicom e impressum adottano la registrazione della durata del lavoro per i media della Svizzera tedesca e del Ticino.
  • Petizione per un nuovo CCL

 

Verdienen Sie genug...?! 

Kontrollieren Sie! Werden Sie Mitglied: Dank impressum-Mitgliedern fallen die Arbeitsbedingungen nicht ins Bodenlose. impressum hilft hunderten von Kolleg/inn/en in Situationen, die jeder/m widerfahren können. impressum vertritt Sie in der Medienpolitik. impressum besteht aus Ihnen und weiteren Journalist/inn/en. Jedes Mitglied stärkt den Kampf für gute Arbeitsbedingungen und Unabhängigkeit! Mehr Gründe...

Die neuesten Medienmitteilungen 

Universität Freiburg befragt impressum-JournalistInnen für nationale Studie - Schlechtere Arbeitsbedingungen gefährden die Pressefreiheit

Die heute vom BAKOM veröffentlichte Studie der Universität Freiburg belegt, dass der Druck auf die Arbeitsbedingungen die Berichterstattungsfreiheit einschränkt. Gut 1000 Journalistinnen und Journalisten von impressum haben sich an der Befragung beteiligt. Die Resultate deuten auch darauf hin, dass andere kommerzielle Interessen die journalistische Unabhängigkeit bedrängen, wie insbesondere der Druck von Werbekunden oder auch Interessen des eigenen Unternehmens.

Gedenkanlässe am Mittwoch, 14. Januar, 11:30 Uhr in verschiedenen Städten der Schweiz

Auch eine Woche danach sind wir Charlie – mehr als je zuvor
Gedenkanlässe am Mittwoch, 14. Januar, 11:30 Uhr in verschiedenen Städten der Schweiz

Trauer und Wut nach Massaker bei "Charlie Hebdo"

Schweizer Journalisten trauern um getötete Kolleginnen und Kollegen von „Charlie Hebdo“. Massaker wird aufs Schärfste verurteilt. Der heutige Anschlag hat mindestens 12 Menschenleben gefordert. Die Karikaturistinnen, Karikaturisten, Journalistinnen und Journalisten sind zutiefst erschüttert und sprechen den Angehörigen der Opfer ihr tiefstes Beileid aus. Wir verurteilen den brutalsten Angriff auf die Presse- und Meinungsäusserungsfreiheit aufs Schärfste und fordern die kompromisslose Strafverfolgung aller Verantwortlichen.


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Neueste i-infos - Newsletter von impressum 

Frohe Fest- und Feiertage

Liebe Mitglieder

Feiertage und Neujahr stehen vor der Tür. Zeit, um zurück zu blicken? Auch – aber nicht nur. impressum schaut vor allem vorwärts. Die impressum-Sektionen und impressum Schweiz möchten Ihnen ab 2015 noch besser dienen. Sie nehmen sich darum kritisch unter die Lupe. Aus der Vergangenheit ziehen wir die Lehren für die Zukunft. Und für diese Zukunft reformiert impressum nun seine Strukturen. So werden wir effizienter und können neue Kapazitäten frei machen, um uns noch stärker für unsere Mitglieder einzusetzen. Das ist unser Vorsatz fürs neue Jahr.

Zentralsekretärin Salva Leutenegger verabschiedet sich von impressum

Adieu und alles Gute, liebe Salva!

 

Gibt es Kolleginnen oder Kollegen, die unersetzbar sind? Nein, sagte Salva nicht selten. Ja, sage ich: Salva. Nicht, dass niemand sonst den Job gut machen könnte – das wird sich zwangsläufig noch zeigen. Aber weit weg vom Zentralsekretariat das Büro impressum Zürich aufzubauen und es jahrelang zu leiten, dafür braucht einen speziellen Schlag. Und von diesem ist Salva.

 

impressum verbessert sich

Die Reorganisation von impressum soll eine ökonomischere Verbandsstruktur und Aufgabenverteilung zwischen dem Zentralsekretariat und den Sektionen bzw. Arbeitsgruppen herbeiführen. Gleichzeitig wird impressum mehr Ressourcen haben, um die Dienstleistungen und Interessenvertretungen für die Mitglieder zu verbessern und die Kommunikation und Information zu stärken. Die Sektionen steuern die Reform massgeblich.

EJF verlangt Schweizer Presse-GAV, verteidigt Freie und OSZE fordert Pressefreiheit in Russland und der Ukraine

An ihrer Jahresversammlung fordert die europäische Journalistenföderation die Deutschschweizer und Tessiner Verleger auf, die Verhandlungseinladung der Verbände anzunehmen. Die EJF vertritt über 300‘000 Journalistinnen und Journalisten in ganz Europa. Auch wurde die prekäre Situation vieler Freien in Europa denunziert und die Stärkung ihrer Rechte gefordert. Für die OSZE forderte Dunja Mijatović Pressefreiheit für die Kolleginnen und Kollegen in Russland und der Ukraine, und forderte diese aber auch auf, ihre Berufsethik über patriotische Gefühle zu stellen.

Neue Vereinbarung zwischen impressum und Presstourism.ch abgeschlossen – eine Zusammenarbeit mit gegenseitigen Beitragsvergünstigungen im Falle von Doppelmitgliedschaft

impressum hat an der letzten Delegiertenversammlung eine Vereinbarung mit Presstourism.ch abgesegnet. Was beinhaltet diese Zusammenarbeit? Keinerlei gegenseitige Verpflichtungen, dafür die Möglichkeit für einige Mitglieder, dem anderen Verband beizutreten und dabei von vergünstigten Mitgliederbeiträgen zu profitieren. Ein Grusswort von Gérard Blanc, Präsident von Presstourism.ch:

«Ausgespuckt und verschmäht – oder Zyankali zum 50sten?»

Gastbeitrag von Erna Pfennig - Mitglied von impressum

 

Man hört und liest es überall: Ab 50 sei es schwierig, wieder eine Stelle zu bekommen.
Doch ich liess mich seit meiner Entlassung 2012 nach exakt 20 Jahren Mitarbeit als Chefredaktorin diverser Zeitschriften eines bekannten Fachverlages davon nicht einschüchtern und vertraute darauf, wieder eine Stelle zu finden. Zumal ich ja – im Gegensatz zu vielen anderen – sehr vielseitig einsetzbar bin. Doch was ich seither erlebt habe, wirft eine Menge Fragen auf, auf deren Beantwortung ich noch immer warte.

Das Mentoring-Programm von impressum 

Unsere Mentoren stehen Nachwuchsjournalisten mit Rat und Tat zur Seite und helfen ihnen, sich persönlich und beruflich weiter zu entwickeln.

pdf Das Mentoring-Programm , 30.4 KB
Kündigung aus wirtschaftlichen Gründen – was sind Ihre Rechte?  
Grundsätzlich gilt im schweizerischen Arbeitsrecht das Prinzip der Kündigungsfreiheit. Je nach Fallkonstellation können die Arbeitnehmenden bei Entlassungen aus wirtschaftlichen Gründen kraft Gesetzes oder in Anwendung eines GAV oder dessen individueller Weitergeltung Abgangsentschädigungen oder freiwillige Sozialleistungen inkl. Sozialplanpflicht geltend machen. Ausnahmsweise sind Kündigungen aus wirtschaftlichen Gründen aber auch nichtig, missbräuchlich oder temporär unwirksam.
Stellenabbaumassnahmen in der Deutschschweiz - rechtlicher Status der Freien 
Von den aktuellen Stellenabbaumassnahmen sind auch zahlreiche freie Redaktionsmitarbeitende betroffen. Nur wer sich als Freier über die rechtliche Qualifikation seines Anstellungsverhältnisses im Klaren ist, kann seine allfälligen Rechte auch wirksam geltend machen.


 

Agenda

impressum - die Schweizer Journalistinnen, Grand-Places 14a, Postfach, CH-1701 Freiburg. Tel. +41 (0)26 347 15 00, Fax +41 (0)26 347 15 09, Postkonto 17-6996-5.
impressum Büro Zürich: Sonneggstrasse 26, 8006 Zürich, Tel. +41 (0)43 817 35 00
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