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Tamedia: Redaktionsetats und Honorarbudgets dürfen nicht in Frage gestellt werden
Tamedia macht dreistellige Millionengewinne und zieht gemäss Pressemeldungen wieder Stellenabbaumassnahmen und Honorarkürzungen auf Redaktionen in Betracht. impressum fordert Tamedia dringend auf, die Stellen auf Redaktionen sowie die Budgets für Beiträge Freier nicht in Frage zu stellen.
impressum begrüsst Beibehaltung der Presseförderung im Entwurf zur Postverordnung
Eine Reihe von regionalen Zeitungen bekommen die indirekte Presseförderung vorderhand nur provisorisch. Durch Interventionen von impressum und Partnern konnte nun erreicht werden, dass der Vernehmlassungsentwurf der neuen Postverordnung weit gefasst ist. In dieser Form würde die Förderung diesen Titeln weiterhin gewährt. Sonst wären manche in ihrer Existenz bedroht.
Sozialpartnerschaft bringt Lösungen: Löhne der Westschweizer Medienschaffenden erhöht, und zwar rücksichtsvoll
Minimallohnregulativ des Westschweizer Presse-GAV (CCT): Im Rahmen des Schiedsgerichtsverfahrens zwischen impressum und Médias Suisses (Arbeitgeberverband) haben sich die Sozialpartner auf eine Erhöhung der Löhne um 2,5% geeinigt. Mit einer Ausnahmeklausel wird auf die Situation von Medienunternehmen in wirtschaftlich schwieriger Situation Rücksicht genommen.
Radio Basel: impressum und BVbB fordern Rücknahme der rund 20 Entlassungen
Bei Radio Basel sind seit Ende 2011 rund 20 Personen entlassen worden, deren 9 in der Nacht vom 9. Januar 2012. impressum prüft, ob es sich um eine widerrechtliche Massenentlassung handelt.impressum unterstützt die widerrechtlich gekündigten und die verbleibenden Mitarbeitenden. Ringier als neuer Minderheitsbeteiligter ist ebenfalls mitverantwortlich, die rechtmässige und sozialverträgliche Situation wiederherzustellen.
Liebe Medienkritiker, was versteht ihr unter einem Berufsverband? Eine Replik
Auf Medienkritik.ch wurden die kritischen Aktivitäten der Journalistenorganisationen unvollständig dargestellt. Eine Gelegenheit, uns auf unseren Zweck zu besinnen: Wir unterstützen Kolleginnen und Kollegen in den Medien, damit sie ihre Arbeit so ausführen können, dass die Medienkritik so positiv wie möglich ausfällt! Für unsere eigenen kritischen Aktivitäten haben wir Organisationen gegründet, wie den Presserat oder "Edito + Klartext". Andere unterstützen wir. Sie dienen in erster Linie der Qualitätsförderung - ebenso wie z. B. unsere Ausbildungsförderung.
Presserat kann "Pflichten der Journalistinnen und Journalisten" vollständig umsetzen, hingegen "Rechte" nur beschränkt
Der Presserat will den Rechtekatalog der "Erklärung" nur teilweise anwenden, so das Fazit der Stellungnahme des Presserats Nr. 51/2011. Damit antwortete er auf die grundsätzliche Anfrage von impressum, wie der Presserat die "Rechte der Journalistinnen und Journlisten" umzusetzen gedenke.
Einigung zwischen Médias Suisses und impressum bringt 2,5% mehr Lohn
Das Schiedsgerichtsverfahren zwischen den Sozialpartnern Médias Suisses und impressum endet mit einer Einigung. Sie zeigt Kompromissbereitschaft auf beiden Seiten. Das Lohnregulativ der Romandie wird ab März um 2,5% erhöht - ausser für Verlage in wirtschaftlichen Schwierigkeiten.
Der Fairness-Ratgeber
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Grundsätzlich gilt im schweizerischen Arbeitsrecht das Prinzip der Kündigungsfreiheit. Je nach Fallkonstellation können die Arbeitnehmenden bei Entlassungen aus wirtschaftlichen Gründen kraft Gesetzes oder in Anwendung eines GAV oder dessen individueller Weitergeltung Abgangsentschädigungen oder freiwillige Sozialleistungen inkl. Sozialplanpflicht geltend machen. Ausnahmsweise sind Kündigungen aus wirtschaftlichen Gründen aber auch nichtig, missbräuchlich oder temporär unwirksam.
Von den aktuellen Stellenabbaumassnahmen sind auch zahlreiche freie Redaktionsmitarbeitende betroffen. Nur wer sich als Freier über die rechtliche Qualifikation seines Anstellungsverhältnisses im Klaren ist, kann seine allfälligen Rechte auch wirksam geltend machen.



