impressum - die Schweizer JournalistInnen
Medienmitteilung
31. Januar 2012
Tamedia:
Redaktionsetats und Honorarbudgets dürfen nicht in Frage gestellt werden!
Tamedia macht dreistellige Millionengewinne und zieht gemäss Pressemeldungen wieder Stellenabbaumassnahmen und Honorarkürzungen auf Redaktionen in Betracht. impressum fordert Tamedia dringend auf, die Stellen auf Redaktionen sowie die Budgets für Beiträge Freier nicht in Frage zu stellen.
Auch wenn eine neue wirtschaftliche Flaute auch Auswirkungen auf Tamedia hat, können neue Sparmassnahmen auf Redaktionen nicht gerechtfertigt werden. Redaktionen brauchen für eine nachhaltig qualitativ gute Arbeit Stabilität und Kontinuität - auch in personeller Hinsicht. Bereits 2009 hat Tamedia unter anderem die Redaktionen beim Tages-Anzeiger und bei Le Matin durch Sparmassnahmen bis über das Limit rationalisiert. Um das hohe Renditeziel von 15 % zu erreichen und künftige Sparmassnahmen zu verhindern, haben 2011 alle Ressorts des Tages-Anzeigers weitere Prozente ihrer Budgets streichen müssen.
Das Unternehmen Tamedia, das seine ganze Tradition und Glaubwürdigkeit auf seinen Medien aufbaut, sitzt auf enormen Reserven. Es gibt keine plausible Rechtfertigung, diese Reserven notfalls nicht zu benützen, um die Qualität der Medien aufrecht zu erhalten. Sogar, wenn es zu einer Wirtschaftskrise kommen sollte. Oder gerade dann: Denn als grösstes Medienunternehmen der Schweiz steht Tamedia auch gegenüber der Öffentlichkeit in der Verantwortung, der Demokratie würdige Qualitätsinformation zu gewährleisten.
Medienmitteilung
31. Januar 2012
Tamedia:
Redaktionsetats und Honorarbudgets dürfen nicht in Frage gestellt werden!
Tamedia macht dreistellige Millionengewinne und zieht gemäss Pressemeldungen wieder Stellenabbaumassnahmen und Honorarkürzungen auf Redaktionen in Betracht. impressum fordert Tamedia dringend auf, die Stellen auf Redaktionen sowie die Budgets für Beiträge Freier nicht in Frage zu stellen.
Auch wenn eine neue wirtschaftliche Flaute auch Auswirkungen auf Tamedia hat, können neue Sparmassnahmen auf Redaktionen nicht gerechtfertigt werden. Redaktionen brauchen für eine nachhaltig qualitativ gute Arbeit Stabilität und Kontinuität - auch in personeller Hinsicht. Bereits 2009 hat Tamedia unter anderem die Redaktionen beim Tages-Anzeiger und bei Le Matin durch Sparmassnahmen bis über das Limit rationalisiert. Um das hohe Renditeziel von 15 % zu erreichen und künftige Sparmassnahmen zu verhindern, haben 2011 alle Ressorts des Tages-Anzeigers weitere Prozente ihrer Budgets streichen müssen.
Das Unternehmen Tamedia, das seine ganze Tradition und Glaubwürdigkeit auf seinen Medien aufbaut, sitzt auf enormen Reserven. Es gibt keine plausible Rechtfertigung, diese Reserven notfalls nicht zu benützen, um die Qualität der Medien aufrecht zu erhalten. Sogar, wenn es zu einer Wirtschaftskrise kommen sollte. Oder gerade dann: Denn als grösstes Medienunternehmen der Schweiz steht Tamedia auch gegenüber der Öffentlichkeit in der Verantwortung, der Demokratie würdige Qualitätsinformation zu gewährleisten.


