Edipresse-Kauf durch tamedia von WeKo genehmigt
Forderung: Beschäftigte von „Le Matin Bleu“ und „20 minutes“ müssen weiterbeschäftigt werden.  
Medienmitteilung impressum – die Schweizer JournalistInnen
17. September 2009

Edipresse-Kauf durch tamedia von WeKo genehmigt – Beschäftigte von „Le Matin Bleu“ und „20 minutes“ sollen weiterbeschäftigt werden.


impressum fordert die Weiterbeschäftigung aller Mitarbeitenden von „Le Matin Bleu“ und „20 minutes“ - auch wenn „Le Matin Bleu“ voraussichtlich eingestellt wird. Die Verlage haben die soziale Verantwortung für ihre Mitarbeitenden wahrzunehmen und die finanziellen Möglichkeiten dafür sind vorhanden.

Die Wettbewerbskommission hat bekannt gegeben, dass der Kauf des Inlandgeschäfts von Edipresse durch tamedia genehmigt ist. Eine der Konsequenzen: Die beiden Gratisblätter „Le Matin Bleu“ und „20 minutes“ gehören tamedia. „20 minutes“ wurde lanciert, um „Le Matin Bleu“ zu konkurrenzieren – mit Erfolg. „Le Matin Bleu“ wird, wie bereits früher kommuniziert wurde, aller Voraussicht nach innerhalb sehr kurzer Frist eingestellt. Abgewartet wurde nur noch der WeKo-Entscheid.

impressum fordert tamedia und Edipresse dringend auf, alle Mitarbeitenden der zwei Titel weiter im Unternehmen zu beschäftigen und von Entlassungen vollumfänglich abzusehen. tamedia trägt nun die soziale Verantwortung gegenüber den Mitarbeitenden von Edipresse. Die Mitarbeitenden der beiden Gratiszeitungen wurden angestellt, um den Kleinkrieg zwischen den Verlagen zu führen. Die Schlacht ist geschlagen. Die Konsequenz darf nicht sein, dass die Mitarbeitenden nun ihrem Schicksal überlassen werden.

impressum fordert die Verlage dringend auf, ihre soziale Verantwortung wahrnehmen, und sämtliche Mitarbeitenden weiter beschäftigen – sei dies in bisherigen Medien oder in neuen Projekten. tamedia hat bei weitem die finanziellen Möglichkeiten, die Mitarbeitenden weiter zu beschäftigen und impressum erwartet, dass die Verlage keine Geschäftszahlen vorschieben, um ihre soziale Verantwortung auszublenden.
 
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FBZ Preis für freien Journalismus
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Forum Staat und Medien
In Freiburg D. Pillard von Ringier Romandie, NR A. Gross, P. Rothenbühler, P. Studer und vielen mehr. Weitere Infos Folgen.
25. März 2011
DV
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