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Bern, 26. Mai 2009
Die Redaktion der Tageszeitung "Der Bund" wehrt sich gegen den von tamedia verhängten Abbau von 19 Stellen. Die Notwendigkeit des Abbaus ist für das betroffene Personal nicht überprüfbar, gefährdet möglicherweise die Qualität der Tageszeitung und damit auch das Image des Konzerns tamedia. Soweit Entlassungen trotzdem unvermeidbar sind, sollen sie durch Kurzarbeit, Frühpensionierungen und freiwillige Pensenreduktionen aufgefangen werden.
Die Redaktion des "Bund" übergab heute in Begleitung der Journalistenorganisationen comedia und impressum ihrer Geschäftsleitung die von der Personalkommission ausgearbeiteten Vorschläge, wie der angekündigte Abbau von 19 Vollzeitstellen vermieden oder verringert werden könnte. Die Übergabe war mit einem symbolischen Aufmarsch der Bund-Redaktion verbunden und stand unter dem Zeichen des Slogans "Qualität ist nicht gratis!"
Die Redaktion fordert tamedia auf, das Ausmass des Abbaus nochmals zu überprüfen. Der Abbau ist angesichts der komfortablen finanziellen Lage von tamedia nicht zwingend erforderlich. Weiter gefährdet tamedia mit dem Abbau die bernische Eigenart und damit die renommierte Marke der Tageszeitung "Der Bund" und so auch das Image des Gesamtunternehmens.
Die Redaktion bemängelt weiter, dass die gesetzlich vorgeschriebene Konsultation der Belegschaft nur summarisch durchgeführt worden ist. Insbesondere wurde der Personalkommission der Zugang zu vertieften Informationen verwehrt, die notwendig gewesen wären, um die Notwendigkeit des Abbaus zu überprüfen und Alternativen zum Personalabbau zu suchen. Obendrein war auch die Frist zu kurz, um das komplexe Geschäftsmodell zu analysieren.
Teilweise sind die Sparmassnahmen im vorübergehenden Inseraterückgang aufgrund der Wirtschaftskrise begründet. Die Redaktion fordert daher, dass der Personalabbau durch Kurzarbeit ersetzt werde, und zwar in dem Umfang, der dem konjunkturell begründeten Inserateeinbruch entspricht. Die Geschäftsleitung wird aufgefordert, gegenüber den Behörden ein entsprechendes Gesuch einzureichen.
Unvermeidbare Entlassungen sollen so weitgehend wie möglich durch per Sozialplan grosszügig ausgestaltete Angebote zur Frühpensionierung und Pensenreduktionen im Einverständnis mit den Betroffenen aufgefangen werden. Angebote zur Pensenreduktion im Umfang von zwei Vollzeitstellen liegen vor.
Bern, 26. Mai 2009
Die Redaktion der Tageszeitung "Der Bund" wehrt sich gegen den von tamedia verhängten Abbau von 19 Stellen. Die Notwendigkeit des Abbaus ist für das betroffene Personal nicht überprüfbar, gefährdet möglicherweise die Qualität der Tageszeitung und damit auch das Image des Konzerns tamedia. Soweit Entlassungen trotzdem unvermeidbar sind, sollen sie durch Kurzarbeit, Frühpensionierungen und freiwillige Pensenreduktionen aufgefangen werden.
Die Redaktion des "Bund" übergab heute in Begleitung der Journalistenorganisationen comedia und impressum ihrer Geschäftsleitung die von der Personalkommission ausgearbeiteten Vorschläge, wie der angekündigte Abbau von 19 Vollzeitstellen vermieden oder verringert werden könnte. Die Übergabe war mit einem symbolischen Aufmarsch der Bund-Redaktion verbunden und stand unter dem Zeichen des Slogans "Qualität ist nicht gratis!"
Die Redaktion fordert tamedia auf, das Ausmass des Abbaus nochmals zu überprüfen. Der Abbau ist angesichts der komfortablen finanziellen Lage von tamedia nicht zwingend erforderlich. Weiter gefährdet tamedia mit dem Abbau die bernische Eigenart und damit die renommierte Marke der Tageszeitung "Der Bund" und so auch das Image des Gesamtunternehmens.
Die Redaktion bemängelt weiter, dass die gesetzlich vorgeschriebene Konsultation der Belegschaft nur summarisch durchgeführt worden ist. Insbesondere wurde der Personalkommission der Zugang zu vertieften Informationen verwehrt, die notwendig gewesen wären, um die Notwendigkeit des Abbaus zu überprüfen und Alternativen zum Personalabbau zu suchen. Obendrein war auch die Frist zu kurz, um das komplexe Geschäftsmodell zu analysieren.
Teilweise sind die Sparmassnahmen im vorübergehenden Inseraterückgang aufgrund der Wirtschaftskrise begründet. Die Redaktion fordert daher, dass der Personalabbau durch Kurzarbeit ersetzt werde, und zwar in dem Umfang, der dem konjunkturell begründeten Inserateeinbruch entspricht. Die Geschäftsleitung wird aufgefordert, gegenüber den Behörden ein entsprechendes Gesuch einzureichen.
Unvermeidbare Entlassungen sollen so weitgehend wie möglich durch per Sozialplan grosszügig ausgestaltete Angebote zur Frühpensionierung und Pensenreduktionen im Einverständnis mit den Betroffenen aufgefangen werden. Angebote zur Pensenreduktion im Umfang von zwei Vollzeitstellen liegen vor.


