impressum - die Schweizer JournalistInnen
Medienmitteilung
Freiburg und Zürich, den 4. Dezember 2009
tamedias Verdrängungskampf fruchtbar - auf der Strecke bleiben die Journalisten
Gladiator-Zeitung "News" verdrängte ".ch" - und hat heute ausgedient
impressum fordert von tamedia soziale Verantwortung
Nachdem tamedia mit "20 minutes" in der Romandie erfolgreich die Pendlerzeitung "Le Matin bleu" vom Markt verdrängt und gleich geschluckt hat und nach den Scharmützeln die freien und fest angestellten Journalisten auf der Strecke blieben, stellt tamedia nun, nachdem "News" die Pendlerzeitung ".ch" vom Markt verdrängt hat, "News" kurzerhand ein - und dies am Weihnachtsessen der Redaktion! impressum fordert von tamedia soziale Verantwortung und - verglichen mit dem Sozialplan - verlängerte Kündigungsfristen.
Seit der Lancierung von "News" wurde gemutmasst, dass deren Hauptzweck war, die damals neue Pendlerzeitung ".ch" vom Markt zu verdrängen. Vor einigen Monaten wurde dieses Ziel erreicht, ".ch" wurde eingestellt. Und tamedia schloss heute - konsequenterweise - die Türen von "News". Deren Redaktorinnen und Redaktoren, die im Auftrag von tamedia mit viel Einsatz und wenig Ressourcen eine gute Pendlerzeitung aufgebaut haben, stehen vor dem aus. Was nach den Scharmützeln unter Verlegern bleibt, ist ein Scherbenhaufen. Heute ist einmal mehr klar: Die Journalisten nur wurden eingestellt, um der Konkurrenz den Wind aus den Segeln zu nehmen. Was das für die Mitarbeitenden bedeutet, scheint die Konzernleitung nicht zu kümmern - ihr war ihr verantwortungsloser Verdrängungskampf wichtiger.
Nun droht den Redaktorinnen und Redaktoren, auf die Strasse geschickt zu werden, und dies mitten in der Krise, wo es schlicht keine überschüssigen Arbeitsplätze für Journalisten mehr gibt. impressum fordert tamedia darum auf, seine soziale Verantwortung wahrzunehmen und die Entstehung von Härten konsequent zu vermeiden. So sind, wegen des noch härter gewordenen Arbeitsmarkts, längere Kündigungsfristen anzuwenden, als sie im unlängst verhandelten Sozialplan vorgesehen sind.
Medienmitteilung
Freiburg und Zürich, den 4. Dezember 2009
tamedias Verdrängungskampf fruchtbar - auf der Strecke bleiben die Journalisten
Gladiator-Zeitung "News" verdrängte ".ch" - und hat heute ausgedient
impressum fordert von tamedia soziale Verantwortung
Nachdem tamedia mit "20 minutes" in der Romandie erfolgreich die Pendlerzeitung "Le Matin bleu" vom Markt verdrängt und gleich geschluckt hat und nach den Scharmützeln die freien und fest angestellten Journalisten auf der Strecke blieben, stellt tamedia nun, nachdem "News" die Pendlerzeitung ".ch" vom Markt verdrängt hat, "News" kurzerhand ein - und dies am Weihnachtsessen der Redaktion! impressum fordert von tamedia soziale Verantwortung und - verglichen mit dem Sozialplan - verlängerte Kündigungsfristen.
Seit der Lancierung von "News" wurde gemutmasst, dass deren Hauptzweck war, die damals neue Pendlerzeitung ".ch" vom Markt zu verdrängen. Vor einigen Monaten wurde dieses Ziel erreicht, ".ch" wurde eingestellt. Und tamedia schloss heute - konsequenterweise - die Türen von "News". Deren Redaktorinnen und Redaktoren, die im Auftrag von tamedia mit viel Einsatz und wenig Ressourcen eine gute Pendlerzeitung aufgebaut haben, stehen vor dem aus. Was nach den Scharmützeln unter Verlegern bleibt, ist ein Scherbenhaufen. Heute ist einmal mehr klar: Die Journalisten nur wurden eingestellt, um der Konkurrenz den Wind aus den Segeln zu nehmen. Was das für die Mitarbeitenden bedeutet, scheint die Konzernleitung nicht zu kümmern - ihr war ihr verantwortungsloser Verdrängungskampf wichtiger.
Nun droht den Redaktorinnen und Redaktoren, auf die Strasse geschickt zu werden, und dies mitten in der Krise, wo es schlicht keine überschüssigen Arbeitsplätze für Journalisten mehr gibt. impressum fordert tamedia darum auf, seine soziale Verantwortung wahrzunehmen und die Entstehung von Härten konsequent zu vermeiden. So sind, wegen des noch härter gewordenen Arbeitsmarkts, längere Kündigungsfristen anzuwenden, als sie im unlängst verhandelten Sozialplan vorgesehen sind.


