»Entlassungen bei Ringier«
Medienmitteilung von impressum, Die Schweizer Journalistinnen
Vom 26. November 2009
Auch Ringier entlässt ohne Not Mitarbeitende
impressum reagiert auf die Entlassungen bei Ringier mit Besorgnis und Unverständnis. Die Sorge gilt den entlassenen Medienschaffenden, die ihre ganze Kraft und Professionalität in die Entstehung von Ringier-Produkten gesteckt haben und nun ohne eigenes Verschulden auf der Strasse landen. Eine adäquate Anstellung im Medienbereich zu finden, dürfte für die Betroffenen zur Zeit sehr schwierig werden.
Aus Sicht der Mitarbeitenden sind die Entlassungen unverständlich, zumal sie ohne ersichtliche wirtschaftliche Not ausgesprochen werden. Das grösste und erfolgreiche Schweizer Medienunternehmen wird laut eigenen Angaben das Jahr 2008 mit einem Umsatzplus von 10 % abschliessen. Gleichzeitig sollen nach dem Kauf von Onlineportalen weitere Akquisitionen folgen.
Die Befürchtung liegt nahe, dass auch Ringier die vorübergehenden Rückgänge bei den Inserateeinnahmen als Vorwand nutzt, um ohne grossen Widerstand beim Personal sparen zu können. Das angekündigte Effizienzsteigerungsprogramm von 15 % scheint ausschliesslich auf dem Buckel der Beschäftigten umgesetzt zu werden.
Als grösster Berufsverband der Medienschaffenden fordert impressum die Geschäftsleitung von Ringier auf, jetzt einen grosszügigen Sozialplan zur Verfügung zu stellen. Dieser soll aufgrund der guten finanziellen Lage des Unternehmens, massive Verbesserungen gegenüber früheren Sozialplänen aufweisen.
Medienmitteilung von impressum, Die Schweizer Journalistinnen
Vom 26. November 2009
Auch Ringier entlässt ohne Not Mitarbeitende
impressum reagiert auf die Entlassungen bei Ringier mit Besorgnis und Unverständnis. Die Sorge gilt den entlassenen Medienschaffenden, die ihre ganze Kraft und Professionalität in die Entstehung von Ringier-Produkten gesteckt haben und nun ohne eigenes Verschulden auf der Strasse landen. Eine adäquate Anstellung im Medienbereich zu finden, dürfte für die Betroffenen zur Zeit sehr schwierig werden.
Aus Sicht der Mitarbeitenden sind die Entlassungen unverständlich, zumal sie ohne ersichtliche wirtschaftliche Not ausgesprochen werden. Das grösste und erfolgreiche Schweizer Medienunternehmen wird laut eigenen Angaben das Jahr 2008 mit einem Umsatzplus von 10 % abschliessen. Gleichzeitig sollen nach dem Kauf von Onlineportalen weitere Akquisitionen folgen.
Die Befürchtung liegt nahe, dass auch Ringier die vorübergehenden Rückgänge bei den Inserateeinnahmen als Vorwand nutzt, um ohne grossen Widerstand beim Personal sparen zu können. Das angekündigte Effizienzsteigerungsprogramm von 15 % scheint ausschliesslich auf dem Buckel der Beschäftigten umgesetzt zu werden.
Als grösster Berufsverband der Medienschaffenden fordert impressum die Geschäftsleitung von Ringier auf, jetzt einen grosszügigen Sozialplan zur Verfügung zu stellen. Dieser soll aufgrund der guten finanziellen Lage des Unternehmens, massive Verbesserungen gegenüber früheren Sozialplänen aufweisen.




