impressum - die Schweizer JournalistInnen
Medienmitteilung
Freiburg, Zürich, 13. September 2010
Tamedia auf dem Land: Erneuter Kahlschlag im Zürcher Blätterwald
Tamedia, das grösste Printmedienunternehmen in der Schweiz, baut erneut Redaktionsstellen ab: In den Splitredaktionen des Tages-Anzeiger und in den neu erworbenen Zürcher Landzeitungen werden 37 Stellen abgebaut. Das entspricht in etwa allen bisherigen Splitredaktionen des Tages-Anzeigers.
Hinter den Zahlen stecken aber Menschen: Journalisten und Fotografinnen, die nach vollem Einsatz für eine lebendige Medienvielfalt in der Region plötzlich die Kündigung erhalten.
Wenn die Verlagsmanager in diesem Zusammenhang behaupten, dass sie irgendetwas aufbauen und "mit diesen Neuerungen ihre publizistischen und wirtschaftlichen Perspektiven verbessern", dann ist das blanker Zynismus: publizistisch wird damit nur abgebaut. Für Tamedia haben höhere Gewinn gegenüber Medienqualität und Vielfalt Priorität.
Der Journalistenverband impressum und die Mediengewerkschaft comedia erklären sich mit allen Betroffenen solidarisch und unterstützen sie mit ihrem juristischen Beratungsangebot.
(Gemeinsame Medienmitteilung von impressum und comedia )
Medienmitteilung
Freiburg, Zürich, 13. September 2010
Tamedia auf dem Land: Erneuter Kahlschlag im Zürcher Blätterwald
Tamedia, das grösste Printmedienunternehmen in der Schweiz, baut erneut Redaktionsstellen ab: In den Splitredaktionen des Tages-Anzeiger und in den neu erworbenen Zürcher Landzeitungen werden 37 Stellen abgebaut. Das entspricht in etwa allen bisherigen Splitredaktionen des Tages-Anzeigers.
Hinter den Zahlen stecken aber Menschen: Journalisten und Fotografinnen, die nach vollem Einsatz für eine lebendige Medienvielfalt in der Region plötzlich die Kündigung erhalten.
Wenn die Verlagsmanager in diesem Zusammenhang behaupten, dass sie irgendetwas aufbauen und "mit diesen Neuerungen ihre publizistischen und wirtschaftlichen Perspektiven verbessern", dann ist das blanker Zynismus: publizistisch wird damit nur abgebaut. Für Tamedia haben höhere Gewinn gegenüber Medienqualität und Vielfalt Priorität.
Der Journalistenverband impressum und die Mediengewerkschaft comedia erklären sich mit allen Betroffenen solidarisch und unterstützen sie mit ihrem juristischen Beratungsangebot.
(Gemeinsame Medienmitteilung von impressum und comedia )


