Medienmitteilung von impressum, die Schweizer JournalistInnen
Donnerstag, 5. Juni 2008
Verleger und SRG in den Presserat aufgenommen
Der Presserat lebt, es lebe die Sozialpartnerschaft
Die SRG und die Verleger sind in den Presserat aufgenommen worden.
impressum begrüsst die Verstärkung des Systems zur Durchsetzung der berufsethischen Pflichten und Rechte der Journalisten. Gleichzeitig haben die Arbeitgeber den Anspruch der Medienschaffenden auf GAV-Verhandlungen und überindividuell geregelte Arbeitsbedingungen anerkannt. impressum erwartet nun die Rückkehr an den formellen Verhandlungstisch.
Der Stiftungsrat des Schweizer Presserats hat heute entschieden, die Trägerschaft des Presserats um die Arbeitgeberseite zu erweitern. impressum begrüsst die Stärkung des Systems Presserat, das der Durchsetzung der Medienethik dient. Die Stärkung besteht zunächst darin, dass die Arbeitgeber die berufsethische Erklärung der „Pflichten und Rechte der Journalistinnen und Journalisten“ formell anerkennen. Diese Erklärung ga-rantiert beispielsweise die Unabhängigkeit der Medienschaffenden von ökonomischen Interessen der Arbeitgeber. Weiter sind die Arbeitgeber nun gehalten, die gegen ihr Medium ergangenen Entscheide des Presserates zu publizieren.
Die heute demonstrierte lebendige Sozialpartnerschaft im Bereich der Medienethik steht in frappantem Gegensatz zur Situation in der Deutschschweiz, wo es nach wie vor weder einen Presse-GAV noch formelle Verhandlungen über einen solchen gibt, obwohl sich impressum und comedia unermüdlich und kompromissbereit dafür einsetzen.
Ein Engagement für die Medienethik setzt ein Engagement für sichere, stabile und faire Arbeitsbedingungen voraus. Denn ohne geregelte Arbeitbedingungen kann das ethisch einwandfreie Arbeiten nicht gewährleistet werden. Die Verleger haben durch die Unterzeichnung der „Pflichten und Rechte der Journalistinnen und Journalisten“ sowohl das Recht der Journalistinnen und Journalisten auf eine überindividuelle Regelung der Ar-beitsbedingungen als auch das Recht auf „Kollektivvertragsverhandlungen“ - sprich GAV-Verhandlungen - formell anerkannt. Mit der Zustimmung zum Beitritt der Verleger zum Presserat hat impressum seinen Glauben an die Sozialpartnerschaft demonstriert. impressum erwartet daher nun von den Verlegern konkrete Bemühungen und Zusagen, die es erlauben, an den formellen GAV-Verhandlungstisch zurückzukehren.
Donnerstag, 5. Juni 2008
Verleger und SRG in den Presserat aufgenommen
Der Presserat lebt, es lebe die Sozialpartnerschaft
Die SRG und die Verleger sind in den Presserat aufgenommen worden.
impressum begrüsst die Verstärkung des Systems zur Durchsetzung der berufsethischen Pflichten und Rechte der Journalisten. Gleichzeitig haben die Arbeitgeber den Anspruch der Medienschaffenden auf GAV-Verhandlungen und überindividuell geregelte Arbeitsbedingungen anerkannt. impressum erwartet nun die Rückkehr an den formellen Verhandlungstisch.
Der Stiftungsrat des Schweizer Presserats hat heute entschieden, die Trägerschaft des Presserats um die Arbeitgeberseite zu erweitern. impressum begrüsst die Stärkung des Systems Presserat, das der Durchsetzung der Medienethik dient. Die Stärkung besteht zunächst darin, dass die Arbeitgeber die berufsethische Erklärung der „Pflichten und Rechte der Journalistinnen und Journalisten“ formell anerkennen. Diese Erklärung ga-rantiert beispielsweise die Unabhängigkeit der Medienschaffenden von ökonomischen Interessen der Arbeitgeber. Weiter sind die Arbeitgeber nun gehalten, die gegen ihr Medium ergangenen Entscheide des Presserates zu publizieren.
Die heute demonstrierte lebendige Sozialpartnerschaft im Bereich der Medienethik steht in frappantem Gegensatz zur Situation in der Deutschschweiz, wo es nach wie vor weder einen Presse-GAV noch formelle Verhandlungen über einen solchen gibt, obwohl sich impressum und comedia unermüdlich und kompromissbereit dafür einsetzen.
Ein Engagement für die Medienethik setzt ein Engagement für sichere, stabile und faire Arbeitsbedingungen voraus. Denn ohne geregelte Arbeitbedingungen kann das ethisch einwandfreie Arbeiten nicht gewährleistet werden. Die Verleger haben durch die Unterzeichnung der „Pflichten und Rechte der Journalistinnen und Journalisten“ sowohl das Recht der Journalistinnen und Journalisten auf eine überindividuelle Regelung der Ar-beitsbedingungen als auch das Recht auf „Kollektivvertragsverhandlungen“ - sprich GAV-Verhandlungen - formell anerkannt. Mit der Zustimmung zum Beitritt der Verleger zum Presserat hat impressum seinen Glauben an die Sozialpartnerschaft demonstriert. impressum erwartet daher nun von den Verlegern konkrete Bemühungen und Zusagen, die es erlauben, an den formellen GAV-Verhandlungstisch zurückzukehren.




