impressum appelliert an die KVF des Nationalrats

Ja zum Paket zur Medienförderung – ohne Wenn und Aber.

Sehr geehrte Damen und Herren Mitglieder des Nationalrats und der KVF-N

impressum vertritt rund 4000 Schweizer Journalistinnen und Journalisten. Tausende von ihnen verlieren ihren Job. Die noch verbleibenden stehen unter enormer Arbeitslast. Dabei brauchen wir alle den Journalismus mehr denn je (FN 1).

Weil der Staat die ersten drei Gewalten braucht, bezahlt er sie. Das macht Richtersprüche nicht von der Exekutive abhängig. Auch die Medien, also die vierte Gewalt, können ihre Unabhängigkeit bewahren, wenn der Staat sie direkt fördert. Das zeigt die Erfahrung (FN 2).

Unterdessen verschwinden nicht mehr nur Journalistinnen, Journalisten aus den Redaktionen. Auch das Titelsterben hat eingesetzt: „Rhone-Zeitung“, „Trajectoire“, „Oberaargauer“, „Micro“, „Giornale del Popolo“ oder „Le Régional“ sind nur Beispiele. Und „Der Bund“ soll sich künftig von der „Berner Zeitung“ fast nur noch durch den Namen unterscheiden.

Selbsttragend finanzierte Titel als Teil der Medienlandschaft bleiben ein Ziel, das wir unterstützten, auch für online-Medien. Aber für deren Aufbau fehlt heute die Zeit.

Unser Appell: Beantragen Sie die vollumfängliche Annahme des Pakets zur Medienförderung.


(1) Ausführlich: impressum.ch/content/details/impressum-zu-sommarugas-medienfoerderungspaket-im-parlament/

(2) Am meisten Pressefreiheit gibt es, wo Medien direkt gefördert werden: reporter-ohne-grenzen.de/weltkarte/

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