Journalist der Zeitung Le Temps wurde Einreise nach China verweigert

Am 5. September hat impressum durch die Medien erfahren, dass der Journalist Frédéric Koller die Delegation von BR Johann Schneider-Ammann nicht begleiten durfte, welche vom 5. bis 9. September mit Vertretern des wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Umfeldes nach China reiste. Dem exzellenten Sinologen und renommiertesten China-Experten der Suisse Romande wurde das Visum verweigert.

impressum ist empört darüber, dass die Ausübung des Berufes und somit die Pressefreiheit offensichtlich behindert wird. impressum verurteilt das Vorgehen gegenüber des für Seriosität und Qualität international anerkannten Mediums aufs Äusserste.

Des Weiteren ist impressum darüber entrüstet, dass die Bundesbehörden trotz einem solch ungerechtfertigten Aussortieren nicht mit den Wimpern zucken und sich damit begnügen, den Ausschluss der Zeitung zu „bedauern“. Auf Anfrage hat das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) uns versichert, sich für den Journalisten eingesetzt zu haben, jedoch betont das WBF, dass eine solche Entscheidung letztlich der Staatshoheit unterstehe. impressum hingegen beharrt auf seiner Position und gab dem WBF zu verstehen, dass es sich um eine grobe Verletzung der Pressefreiheit handle.

Peking muss erkennen, dass die Schweizer Journalisten nicht seine Marionetten sind. Bern muss eingreifen anstatt seinem Wirtschaftspartner Loyalität auszusprechen.

Von impressum darauf hingewiesen, hat sich die Nationalrätin Rosmarie Quadranti-Stahel dazu bereit erklärt, zu diesem Thema eine Interpellation einzureichen. Der Bundesrat wird daher in den kommenden Wochen erklären müssen, warum einer der besten Sinologen der Schweiz nicht nach China reisen durfte, um über den offiziellen Besuch von Johann Schneider-Ammann zu berichten.

Antwort des Bundesrates auf die Interpellation

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