Massives Sparprogramm der SRG: impressum fordert, dass die Informationsleistungen der SRG ausgebaut werden

impressum, die grösste Organisation von Journalistinnen und Journalisten der Schweiz, ist bestürzt über den massiven angekündigten Abbau von 250 Stellen über vier Jahre bei der SRG. Da die privaten Informationsmedien zum Sparen gezwungen sind, fordert impressum, dass die demokratierelevanten journalistischen Informationsleistungen bei der SRG ausgebaut und die notwendigen Ressourcen beibehalten werden.

Dass die SRG sparen wird, ist von langer Hand angekündigt worden, dies insbesondere bei den Debatten rund um die „No Billag“-Initiative. Dennoch ist impressum bestürzt über das massive Ausmass des angekündigten Abbaus.

impressum unterstreicht, dass die privaten Informationsmedien insbesondere aufgrund der verheerenden Entwicklung des Anzeigenmarkts bereits tausende von journalistischen Stellen abgebaut haben. Diese Entwicklung geht ungebremst weiter.

Urs Thalmann, Geschäftsführer von impressum, ist überzeugt: „Das klare Ergebnis gegen ‚No-Billag‘ zeigt deutlich, dass die Bevölkerung von der SRG starke, unabhängige Informationsleistungen verlangt. Wenn die privaten Informationsmedien Ressourcen abbauen, muss die SRG Gegensteuer halten. Es ist enttäuschend, dass die SRG dies in ihrer Mitteilung neben der Stärkung ihrer Angebote in den Bereichen Kultur und Digitalem nicht explizit unterstreicht. Diese Bereiche sind wertvoll, aber die journalistische Information ist nach wie vor die wichtigste Daseinsberechtigung des medialen Service Public.“

impressum unterstützt seine Mitglieder bei der SRG, die vom Stellenabbau betroffen sind, mit professioneller Rechtsberatung und Rechtschutz sowie mit kollektiven Massnahmen und Verhandlungen gegenüber der SRG.

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