impressum und der Frauenstreik vom 14. Juni - Aktionsplan zur Gewährleistung der Gleichstellung von Frauen und Männern im Journalismus

impressum – Berufsverband der Schweizer Journalistinnen ist der grösste Berufsverband von Journalisten und Journalistinnen in der Schweiz und unterstützt die Ziele des Frauenstreiks vom 14. Juni 2019. impressum schlägt den folgenden Aktionsplan vor, der die Gleichstellung von Frauen und Männern im Journalismus gewährleisten soll. Dafür versucht impressum die Unterstützung der Verleger und Chefredakteure zu gewinnen.

1. Bekämpfung der unter anderem durch die Medien vermittelten Stereotypen
Es ist notwendig, gegen die durch die Medien vermittelten Stereotypen und Vorurteile vorzugehen. Diese tragen dazu bei, dass die Gleichstellung nicht in der gesellschaftlichen Praxis verankert werden kann. Die Zahl der weiblichen Journalisten in den Bereichen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft sowie in allen Sektoren, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, sollte erhöht werden. Ebenso sollten vermehrt weibliche Sachverständige für Interviews angefragt werden (Genderleitfaden).

2. Die Glasdecke durchbrechen
Auf der Ebene der Kader, Unternehmen und Führungskräfte im Journalismus und in der Presse muss sichergestellt werden, dass das Verhältnis von Frauen zu Männern mindestens gleich ist. Bei Beförderungen sollte der Rolle und dem Platz der Frauen in Entscheidungsbereichen besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden.

3. Bekämpfung sexueller Belästigung
Sexuelle Belästigung muss durch die Einrichtung interner Schutzmechanismen in den Unternehmen bekämpft werden, damit die Opfer ihre Rechte geltend machen können und so den persönlichen Schutz und Respekt bekommen, den sie verdienen.

4. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit
Der Mindestlohn muss eingeführt, respektive wiedereingeführt und beibehalten werden. Ausserdem strebt impressum eine Weiterentwicklung und Verbesserung des Mindestlohnes an. Dies ist eine der wirksamen Möglichkeiten, Lohnunterschiede auszugleichen. Lohnunterschiede müssen angegangen werden, wo immer sie bestehen. Eine der wirksamsten Möglichkeiten, dies zu tun, ist die Einführung eines Systems der Lohntransparenz.

5. Balance zwischen Privat- und Berufsleben
Die Einführung des Vaterschaftsurlaubs von mindestens 20 Tagen bei voller Bezahlung sollte unterstützt werden und der Mutterschaftsurlaub sollte über die 16 Wochen bei vollem Lohn hinaus erweitert werden. Es ist notwendig, eine Organisation der Arbeit zu fördern, die mit einer gerechten Aufgabenverteilung zwischen den Geschlechtern vereinbar ist. Wir müssen Teilzeitarbeit, Co-Leadership und Home-Office fördern, die es sowohl Frauen als auch Männern ermöglichen, ihre elterlichen Pflichten zu erfüllen.

Agenda

Vom 8.-10. November 2019

im Toni-Areal, Zürich

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Montag, 18. November, 17.30 - 22.00 Uhr

Bernhard Theater Zürich

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21. November 2019

Winterthur

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Samstag, 23. November 2019; Aula WKS, Bern (Tramhalt KV)

Inhalt sucht Publikum - mit welchem Kanals ans Ziel?

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26.-29. November 2019 in Magglingen

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Donnerstag, 5. Dezember 2019, 12.00 Uhr bis 13.00 Uhr

Polit-Forum im Käfigturm, Bern

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