„Shared Content“ der SRG: Journalistinnen und Journalisten bangen um die Medienvielfalt

Der seit heute eingeführte „free shared content“ der SRG setzt bei privaten Medienanbietern den falschen Anreiz, die eigene journalistische Produktion abzubauen.

Private Anbieter können seit heute Videobeiträge „im Bereich News“ gratis bei der SRG beziehen und im Internet nach Belieben verwenden und kommerzialisieren. Tendenziell könnte damit das Interesse privater Anbieter geschmälert werden, selbst in die journalistische Produktion zu investieren. Das vorhandene Budget würden private Anbieter dann eher für Angebote verwenden, die sie nicht schon gratis bei der SRG beziehen können, wie zum Beispiel für die Produktion von Unterhaltung.

impressum-Geschäftsführer Urs Thalmann dazu:
„Kooperationen und Zentralisierungen bei privaten Medienanbietern schränken schon heute die journalistische Vielfalt stark ein. Der ‚free shared content‘ der SRG beschleunigt diese Entwicklung zusätzlich. Das ist höchst problematisch. Und dass die SRG dies so überraschend einführt, ohne die Journalistenbranche vorher zu konsultieren, ist zusätzlich irritierend.“ Und er ergänzt: „Für die Bereitstellung von journalistischer Grundinformation zugunsten aller Medien ist die SDA zuständig und ausreichend.“
impressum unterstützt grundsätzlich die Beibehaltung der Finanzierung des medialen Service Public im bisherigen Umfang, wie impressum mit Blick auf die No-Billag-Diskussion im Nationalrat im Herbst 2017 mitgeteilt hat (siehe www.impressum.ch/Medienpolitik). Hingegen darf der Service Public nicht dazu führen, dass die private journalistische Produktion reduziert wird.

Agenda

am 30.01.2020 um 09:30 - 11:30 Uhr in der Univeristät Bern, Institugsgebäude VonRoll

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4. Februar 2020

Audimax ETH, Zürich

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bis 22.02.2020

in der Bildhalle Zürich

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Filmstart in der Deutschschweiz

27.02.2020

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Die Goldene Zeit des Fotojournalismus in der Photobastei in Zürich

28.11.2019 - 15.03.2020

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Ausstellung im Naturhistorischen Museum von Basel

Bis zum 29.03.2020

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«Vidange», eine Ausstellung von Jean-Paul Guinnard

Vom 15.01.-04.04.2020

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29.01. - 03.05.2020 im Musée de l'Elysée in Lausanne

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Sessions spéciales "Droits des femmes"

5.-13. März 2020

18.-26. Juni 2020

17.-25. September 2020

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