Donnerstag, 23. Mai 2019, 20.00 Uhr bis 13.00 Uhr

Polit-Forum Käfigturm, Bern

Zu Gast bei Roland Jeanneret
Prof. Thomas Schildknecht
Astrophysiker, Weltschraumschrott-Jäger

Schätzungsweise eine halbe Milliarde Menschen verfolgte in der Nacht vom 20. auf den 21. Juli 1969 am Fernsehen die erste Landung von Menschen auf dem Mond. Seither hat sich die Weltraumerforschung enorm weiter entwickelt, sich hinter die Planeten Mars und Jupiter gemacht und Sonden in die Unendlichkeit des Alls geschickt. Nicht ohne gefährliche Folgen: Man schätzt, dass sich heute gegen 900'000 Teilchen zwischen einem und zehn Zentimeter und 23'000 Teile grösser als zehn Zentimeter als Schrott im Weltall befinden. Nahe von Bern, in Zimmerwald, befindet sich das einzige Observatorium in der Schweiz zur Identifizierung von Weltraumschrott mittels bodengestützter Radaranlagen und optischer Teleskope.

Prof. Thomas Schildknecht ist Astrophysiker, Vizedirektor des Astronomischen Instituts der Universität Bern und Direktor des Observatoriums Zimmerwald. Er beschäftigt sich mit dem Thema Weltraumschrott aber auch mit internationalen Abkommen zum Schutz unseres Weltraums. Weil dies ebenso wichtig wird, wie der Umweltschutz hier auf unserer Erde.

Keine Anmeldung erforderlich – anschliessend Lunch (fakultativ, auf eigene Rechnung)

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