"No-Billag" - NEIN

NEIN zu "No-Billag", NEIN zum Journalismus-Killer

"No-Billag" ist ein Angriff auf ALLE Journalistinnen und Journalisten der Schweiz

Die Informationsfreiheit der Gesellschaft lebt von der Unabhängigkeit der Journalistinnen und Journalisten. Mit einer Annahme von „No-Billag“ würden die privaten und öffentlichen elektronischen Medien dezimiert, und es würde in allen anderen Medien viel schwieriger, als JournalistIn unabhängig zu arbeiten. Die Unabhängigkeit des Journalismus, die Informationsvielfalt und die Informationsfreiheit jedes Mitglieds der Gesellschaft stehen heute auf dem Spiel.

„No Billag“ wäre ein …

- Abeitsplatzkiller für

  • 2‘500 JournalistInnen bei der SRG,
  • 2‘000 JournalistInnen bei privaten elektronischen Medien und SRG-Partnerfirmen,
  • 13‘500 Arbeitsplätze total.

- Pressefreiheitskiller, da

  • grosse private Medienunternehmen ein totales Meinungsmonopol hätten,
  • die grossen Privaten die innere Pressefreiheit weniger respektieren würden,
  • der extrem kompetitive journalistische Arbeitsmarkt Medienschaffende paralysieren würde.

- Demokratiekiller, da

  • die Meinungsvielfalt halbiert würde, lokal und national,
  • viele Qualitätsredaktionen, lokal und national, mundtot gemacht würden.

- Identitätskiller, da

  • Lokale und regionale Redaktionen verstummen würden,
  • die SRG sterben und ihr Restgebilde vollumfänglich kommerzialisiert würde.

Darum hat impressum bereits

  • diverse Veranstaltungen zur Diskussion des medialen Service Public ko-organisiert,
  • verschiedene Organisationen gegen "No-Billag" unterstützt,
  • sich an Kampagnenaktionen beteiligt,
  • durch direkte Überzeugungsarbeit mit Parlamentariern wesentlich dazu beigetragen, dass National- und Ständerat No-Billag deutlich ablehnen und auf einen Gegenvorschlag verzichteten.

Darum wird impressum weiterhin

  • Abstimmungskampagnen gegen "No-Billag" unterstützten,
  • seine Mitglieder informieren,
  • sich klar gegen No-Billag positionieren.

Der Vorstand von impressum ist überzeugt, dass die „No-Billag“ – Initiative ein Angriff auf alle Journalistinnen und Journalisten in der Schweiz ist, in privaten ebenso wie in öffentlichen Medien, bei Zeitungen ebenso wie bei gebührenfinanzierten Medien. Denn die Annahme der No-Billag-Initiative würde die Ressourcen, welche für unabhängigen Journalismus in der Schweiz gesamthaft zur Verfügung stehen, für Generationen erheblich vermindern.

Durch „No-Billag“ sind total geschätzt fast 5‘000 journalistische Stellen direkt bedroht. Aber nicht nur diese: Wenn etwa 5‘000 Journalistinnen und Journalisten arbeitslos werden, platzt der Arbeitsmarkt aus allen Nähten. Der Druck auf die Kolleginnen und Kollegen, die in den noch verbleibenden Medien arbeiten, wird enorm ansteigen. Und Druck ist Gift für die Unabhängigkeit. Auch für Journalistinnen und Journalisten in privaten Medien würde es nach einer angenommenen „No-Billag“-Initiative viel schwieriger, so gut zu arbeiten, wie sie es heute tun. Die Initiative würde der ganzen Branche einen bleibenden Schaden zufügen. Und verlieren würden am Schluss nicht nur die Journalistinnen und Journalisten, sondern alle, allen voran die Demokratie und die Gesellschaft.

Weil es nicht nur um einen Beruf, sondern vor allem um die Gesellschaft geht, stehen heute auch die Journalistinnen und Journalisten in der Verantwortung. Sie „verteidigen die Freiheit der Information sowie die Unabhängigkeit ihres Buerfs," und das ist ihre edle Pflicht aus der „Erklärung der Pflichten und Rechte der Journalistinnen und Journalisten

Wie und wann im Vorfeld der Abstimmung über die SRG berichtet wird, wird die Stimmung beeinflussen. Gut zu wissen ist also, dass auf die Journalistinnen und Journalisten Verlass ist – in allen Medien. Ob bei der SRG oder bei privaten Medien, sie handeln verantwortungsvoll und bedenken die Folgen ihrer Berichterstattung. Denn „die Verantwortlichkeit der Journalistinnen und Journalisten gegenüber der Öffentlichkeit hat den Vorrang vor jeder anderen, insbesondere vor ihrer Verantwortlichkeit gegenüber ihren Arbeitgebern und gegenüber staatlichen Organen.“ Auch das steht in der „Erklärung“.


Nein zu No-Billag!

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