SRG Stellenabbau: impressum verlangt Erhalt journalistischer Stellen, umfassende Konsultation und Sozialplanverhandlung

Die SRG begründet den geplanten Abbau von 250 Vollzeitstellen mit der Covid-Krise. Diese hat exemplarisch gezeigt, wie stark die Gesellschaft auf unabhängige Information angewiesen ist. Als Service-Public-Unternehmen darf die SRG die journalistische Qualität und Vielfalt darum nicht einschränken

Urs Thalmann, Geschäftsführer von impressum, betont: „Die Anforderungen an die Journalistinnen und Journalisten bei der SRG steigen schon heute markant. Zusätzlicher Druck durch einen Abbau beim Journalismus würde sich unweigerlich auf die Vielfalt der Information auswirken.“

impressum weist darauf hin, dass sie als grösste Organisation von Journalistinnen und Journalisten der Schweiz durch die SRG bisher nicht konsultiert worden ist. Die SRG schreibt in ihrer Mitteilung von einer „Absprache mit ihrem Sozialpartner“. Die journalistische Branche ist aber bis jetzt nicht repräsentativ mit einbezogen worden. impressum erwartet darum, von der SRG zu den Abbaumassnahmen umfassend konsultiert und in die Sozialplanverhandlungen mit einbezogen zu werden.