Belästigungsfälle bei RTS: impressum fordert Kulturwandel und mehr Sozialpartnerschaft

Der Schlussbericht zu den Belästigungsvorwürfen vom 1. Juli 2021 bei RTS zeigt strukturelle Probleme in der Führung der SRG auf. impressum begrüsst, dass Verwaltungsrat und Geschäftsleitung der SRG gewillt scheinen, diese Führungs- und Strukturprobleme anzupacken. Ergänzend dazu fordert impressum aber auch, dass die SRG endlich eine vielfältige Sozialpartnerschaft zulässt, um die gesunde Unternehmenskultur nachhaltig zu sichern.

Breitere Sozialpartnerschaft nötig
Eingeleitet wurden die Untersuchungen mit externen Hotlines, die von der SRG zusammen mit dem Schweizer Syndikat Medienschaffender (SSM) bei RTS und RSI eingerichtet wurden. Die Hotlines haben dazu geführt, dass so viele Meldungen über Belästigungen erfasst werden konnten. Leider ist es versäumt worden, impressum als grössten Berufsverband von Journalistinnen und Journalisten in der Schweiz in die Untersuchungen einzubeziehen. Vertrauenspersonen von impressum hätten beispielsweise dazu beitragen können, diejenigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von RTS; RSI und SRF, welche Mitglied bei impressum sind, vermehrt in die Abklärungen einzubinden. impressum ist überzeugt, dass der nötige Kulturwandel in der SRG nicht nur von oben nach unten erfolgen kann. Ergänzend dazu braucht es einen Ausbau der Sozialpartnerschaft. Nur mit einer breiteren Partizipation sämtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der SRG kann der nötige Paradigmenwechsel in der Führungskultur der SRG umgesetzt werden und nachhaltig zu einer gesunden Unternehmenskultur beitragen. impressum ist bereit, seinen Beitrag dazu zu leisten.

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