Bis 2029 werden in der SRG 900 Vollzeitstellen abgebaut

Die Ankündigung der SRG, bis 2029 900 Vollzeitstellen zu streichen, ist ein schwerer Schlag für die Medienlandschaft Schweiz. impressum bedauert diesen erneuten schweren Schlag für die SRG, sichert den in den SRG-Redaktionen tätigen Medienschaffenden seine Unterstützung zu und kritisiert die Auswirkungen der sogenante «Halbierungsinitiativ» auf das fragile Medienökosystem des Landes.

Für den Berufsverband impressum ist klar, dass eine Verringerung der Zahl der Medienschaffenden in der SRG den Journalismus in der Schweiz insgesamt schwächt. «Es gibt Dinge, die bemerkt man erst, wenn sie nicht mehr da sind. Eine seriöse mediale Grundversorgung ist so ein Ding», sagt Michael Burkard, Co-Geschäftsleiter des Berufsverbands impressum.

Die vom Bundesrat angestrebte Senkung der Gebühr auf 300 CHF in Verbindung mit einer schwierigen Konjunkturlage richtet heute bereits Schaden an. impressum engagiert sich für die Ablehnung der Initiative, über die am 8. März 2026 abgestimmt wird. Nur ein «Nein» würde weitere Stellenverluste bei der SRG verhindern. Eine Ablehnung der Initiative wäre auch eine Erleichterung für die Mitarbeitenden in den privaten Medien, die sonst durch einen Dominoeffekt unter dem Rückzug öffentlicher Mittel aus diesem Sektor leiden würden.

impressum steht seinen von dieser Umstrukturierung betroffenen Mitgliedern beratend zur Verfügung und engagiert sich gemeinsam mit Partnerorganisationen während des gesamten Konsultationsprozesses, der mit jeder Massenentlassung einhergeht.

European federation of journalists (EFJ) bezieht Stellung

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